Sonntag, 20. Dezember 2009

Bratislava: die unerwartete Perle

Erstaunlicherweise hat mir Bratislava sehr gut gefallen, was vermutlich auch an meinen geringen Erwartungen lag. Die historische Innenstadt ist zwar klein, aber schön und mit Charme. Im Moment gibt es einen netten Weihnachtsmarkt, wo sich Touristen und Einheimische treffen. Leider wurde auch in Bratislava während der 70er Jahre ein großer Teil der Altstadt für eine Brücke und Schnellstraße zerstört, doch das Verbliebene lohnt sich: der Burgberg, eine große Kirche und das alte Stadthaus.
Außerhalb des Zentrums findet man viele Plattenbauten und weniger schöne Ecken. Auch mein Hotel war im Industriegebiet, jedoch mit der Tram gut erreichbar.
Am ersten Abend gings in die KGB-Kneipe - sehr empfehlenswert, da gut besucht, gute Stimmung und günstiges Bier (0,5 l für 1,10 €). Zudem habe ich dort das Nationalgericht der Slovakei gegessen - Bryndzové halušky: erinnert sehr an Kässpätzle.
Den zweiten Tag in Bratislava habe ich für einen Ausflug genutzt, da ich in der Stadt alle Sehenswürdigkeiten am ersten Tag abgehakt hatte. Mit dem Bus ging es in den Ort Devin, in dem es eine interessante Burgruine gibt. Auf der anderen Seite der Donau konnte man schon Österreich sehen...

Nun bin ich in Wien angekommen. Allerdings haben hier alle Geschäfte am Samstag bereits um 18 Uhr geschlossen und auch sonst ist hier nicht viel los. Mal sehen was das heutige Besichtigungsprogramm bringt.

Fotos aus Bratislava:
Bratislava

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