Der zweite Tag in Belgrad gehörte den Orten, die nicht jeder Tourist anschaut, die aber sehr schön sind. So z.B. ein Dorf, das einen der ältesten Teile Belgrads ausmacht und am Wasser gelegen eine sehr angenehme, entspannte Atmosphäre bietet. Des Weiteren der Stadtstrand auf einer Insel in der Sava. Doch leider hielt uns ein Wolkenbruch vom Baden ab.
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| Belgrad Tag 2 |
In der darauffolgenden Nacht gings abermals per Nachtzug auf den Weg, diesmal in Richtung Zagreb. Zum ersten Mal war dabei das 6-Bett Abteil auch voll belegt, was das Ganze etwas eng machte. Die "Mitschläfer" waren aber angenehm und nette Gesprächspartner. Leider war der Zug pünktlich um kurz nach 5 in Zagreb, so dass die Nacht kurz ausfiel. Einige Stunden später trafen wir dann einen Erasmus-Kommilitonen aus Istanbul zum Frühstück, der sich gerade auf dem Weg von Wien nach Istanbul per Anhalter befindet. In einigen interessanten Stunden erkundeten wir zusammen die Stadt, tranken einige Bier und genossen das westeuropäische Flair. Da die meisten Touristen in Kroatien direkt an die Küste streben, halten sich diese in Zagreb in Grenzen.
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| Zagreb |
Am nächsten Tag entschieden sich Tobias und ich zum Plitvice Nationalpark zu fahren und uns die dortige, beeindruckende Natur anzusehen. Viele Seen, verbunden durch Wasserfälle (der größte immerhin 75m hoch) ergeben eine tolle Atmosphäre. Später zum Deutschlandspiel gings in eines der wenigen Hotels vor Ort und in der Hotelbar wurde dann mit einigen Briten das Spiel verfolgt. Die Rückfahrt nach Zagreb war bis zum letzten Moment ungewiss, da man keine Rückfahrtickets kaufen konnte. Glücklicherweise konnten wir aber einen Bus abpassen und anhalten, so dass wir unproblematisch nach Zagreb zurück kamen.
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| Plivice Nationalpark |
Das schöne, ruhige Zagreb wurde am nächsten Tag gegen das noch kleinere und ruhigere Ljubljana eingetauscht. Die Fahrt, diesmal am Tage, geht landschaftlich reizvoll an der Sava entlang. Mit nur 200.000 Einwohnern ist die Hauptstadt Sloweniens kleiner als Karlsruhe! Dennoch ist die Stadt sehr reizvoll, vor allem die zahlreichen Cafes mit ihren Außenbereichen sorgen für eine lebendige Atmosphäre. Die Sehenswürdigkeiten sind klein in der Zahl, aber sehenswert. Meiner Meinung nach hätte es den Titel "Fahrradhauptstadt Osteuropas" absolut verdient, man fühlt sich schon sehr an Münster erinnert. Den Abend ließen wir in einem Hostel bei einem 5 €-all-you-can-eat Barbecue ausklingen.
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| Ljubljana |
Heute dann entschieden wir uns abermals für einen Tagesausflug - diesmal in den Ort Bled, der mitten in den höchsten Bergen Sloweniens an einem See gelegen, ein absolutes Postkartenmotiv darstellt. Überzeugt euch selbst in den Fotos von der Idylle, die dort herrscht.
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| Bled |











